Ziel des Forschungsprojekts ist es, die Umsetzung des integrierten Risikomanagements im Bereich der kritischen Infrastrukturen zu verbessern, indem aus den Erkenntnissen des Projekts der „Impuls“ zur Umsetzung für die beteiligten Akteure gesetzt wird und Hemmnisse behoben oder reduziert werden. Für ein effektives integriertes Risikomanagement ist der gezielte Austausch von Informationen, Ergebnissen und Erkenntnissen zwischen den Betreibern kritischer Infrastrukturen sowie den kommunalen und staatlichen Akteuren erforderlich. Ein erfolgreiches integriertes Risikomanagement erfordert die Zusammenarbeit von verschiedenen Akteuren, die insbesondere in Abhängigkeit von der betrachteten kritischen Infrastruktur variieren. Die zu betrachtenden Akteure umfassen Bundesministerien (BMI, BMU, BMG etc.) sowie Bundesoberbehörden (BBK, BSI etc.), Landesministerien (Umwelt-, Innenministerium etc.), Landes- und Verwaltungsbehörden und die Katastrophen- und Gesundheitsbehörden der Landkreise. Weitere Akteure sind die jeweiligen KRITIS-Betreiber selbst sowie die von der jeweiligen Infrastruktur abhängigen Betreiber.