ShapeFuture zielt darauf ab, die europäische ECS-Wertschöpfungskette durch wegweisende Forschung im Bereich von Edge Computing und eingebetteter KI zu sichern. Der Fokus liegt auf der Entwicklung fortschrittlicher elektronischer Komponenten für die Automotive-Branche in der Ära der Industrie 5.0. Durch die enge Kooperation von Forschung und Industrie wird ShapeFuture die Grundlage für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige europäische Elektronikbranche schaffen.
Die Hauptziele sind:
•Erhöhung der Genauigkeit und Robustheit von ECS für die Perzeption
•ECS mit kognitiven Funktionen und verbesserten HMI ausstatten
•Entwicklung von ECS mit kognitiven Verarbeitungs- und Entscheidungsfunktionen
•Entwicklung von ECS für robuste Automatisierung und Kommunikation
•Sicherstellung der Technologieakzeptanz und hoher Wirkung
Die TH Köln bringt ihre Expertise ein, um innovative virtuelle Sensoren für hochautomatisierte Fahrzeuge zu entwickeln. In enger Zusammenarbeit mit anderen Konsortiumsmitgliedern werden zunächst die Anforderungen für die ShapeFuture-Technologien spezifiziert. Dies beinhaltet die Analyse der Anforderungen an die Virtualisierung von Sensoren zur Bestimmung der Fahrzeugdynamik sowie die Nutzung von überwachten Lernalgorithmen zur Verbesserung der Leistung in Situationen, in denen Daten spärlich oder nicht verfügbar sind. Im weiteren Verlauf des Projekts erfolgt die systematische Konzeptionierung des virtuellen Sensors und die Übertragung der Ergebnisse auf reale Anwendungen. Die Entwicklung von KI-Modellen zur Virtualisierung von Sensoren sowie die Durchführung von Experimenten zur Anwendbarkeit des Ansatzes stehen im Fokus. Ziel ist die Entwicklung hochmoderner ECS, die durch virtuelle Sensoren eine verbesserte Wahrnehmungsfähigkeit, erhöhte Robustheit und Präzision aufweisen. Dabei erfolgt die Integration der entwickelten virtuellen Sensoren in den Gesamtkontext des ShapeFuture-Projekts, das die Zukunft der europäischen ECS-Industrie maßgeblich prägen wird.