Mit dem Projekt KARMA soll der mineralische Abfallstrom von rd. 4,6 Mio. Tonnen Hausmüllver-brennungsaschen pro Jahr nutzbar gemacht werden. Der mineralische Anteil der Asche kann CO2 aufnehmen und damit zur Kohlenstoffsenke werden.
Durch den Einsatz geeigneter Recyclingtechnologien kann die aufbereitete Asche als Baustoff wiederverwendet werden. Die aufbereiteten Materialien fallen unter den Begriff der mineralischen Ersatzbaustoffe. Sie können einen Teil der primären Baurohstoffe wie z. B. Kies, Sand oder Splitt bei der Betonherstellung ersetzen und im Straßenbau oder bei Erdbaumaßnahmen für Dämme, Wälle und Anschüttungen verwendet werden. Perspektivisch scheint der Einsatz im Bereich der Transportbeton- und Betonwerksteinindustrie, als Rohstoff für die Zementindustrie oder als Bindemittel für Baustoffe möglich. Damit kann das Projekt wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung liefern und den Kreislauf als Sekundärrohstoff schließen.